Die Muttergesellschaft von Google regelt die Aktionärsklage wegen sexuellen Fehlverhaltens

Bereits Ende 2018 geriet Google unter Beschuss, weil behauptet wurde, Top-Führungskräfte des Unternehmens seien wegen sexueller Belästigung und sexuellen Fehlverhaltens gemeldet worden. Am bemerkenswertesten war Andy Rubin, der besser als einer der Mitbegründer von Android bekannt ist. Google ließ ihn mit einem Abfindungspaket in Höhe von 90 Millionen US-Dollar los, ging ungeschoren davon und die Leute waren zu Recht verärgert.

Als Reaktion auf diese Behauptungen wurde im Januar 2019 schnell eine Aktionärsklage gegen Google und seine Muttergesellschaft Alphabet eingereicht, und weit über ein Jahr später hat Alphabet endgültig beigelegt.

CNBC berichtete zum ersten Mal am 25. September 2020 über die Neuigkeiten. Der Anwalt der Aktionäre sagte: « Diese Einigung dürfte auf lange Sicht einen dauerhaften Erfolg bei der Herbeiführung bedeutender, transformativer Veränderungen bei Alphabet haben.

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Im Rahmen dieser Einigung nimmt Google einige bemerkenswerte Änderungen innerhalb des Unternehmens vor, um sicherzustellen, dass eine solche Situation nicht erneut auftritt. Diese schließen ein:

Zur Überwachung dieser Bemühungen wird ein DEI-Beirat eingerichtet, der dem Ausschuss für Führungskräfteentwicklung und Vergütung des Verwaltungsrats vierteljährlich Bericht erstattet.

Mitarbeiter, die wegen sexuellen Fehlverhaltens gekündigt oder untersucht werden, haben keinen Anspruch auf Abfindung. Darüber hinaus erhalten Manager « Anleitungen, wie sich Fehlverhalten auf die Leistungsbewertung, Vergütungsentscheidungen und Beförderungsergebnisse eines Mitarbeiters auswirken sollte ».

Wenn Vorwürfe gegen eine Führungskraft erhoben werden, wird ein Spezialistenteam damit beauftragt, diese zu überwachen. Die Ergebnisse dieses Teams werden dann dem Prüfungsausschuss des Verwaltungsrats gemeldet.

Google investiert 310 Millionen US-Dollar in « Diversity-, Gerechtigkeits- und Inklusionsinitiativen und -programme, die darauf abzielen, den Zugang zu Informatikausbildung und -karrieren zu verbessern, weiterhin repräsentativere Arbeitskräfte aufzubauen, eine respektvolle, gerechte und integrative Arbeitsplatzkultur zu fördern und Unternehmen vor Unterrepräsentation zu schützen Gruppen, um in der digitalen Wirtschaft und der Technologiebranche erfolgreich zu sein. « 

Darüber hinaus bietet Google allen Mitarbeitern, Zeitarbeitskräften, Anbietern und Auftragnehmern ein Schiedsverfahren für Probleme im Zusammenhang mit Belästigung oder Diskriminierung jeglicher Art an.

Eileen Naughton, Vice President of People Operations bei Google:

Sundar, der DEI-Beirat und der Vorstand werden gemeinsam die unerschütterliche Verpflichtung von Alphabet bekräftigen, Beschwerden über sexuelle Belästigung, Diskriminierung und Vergeltung zu verbieten und wirksam darauf zu reagieren und Vielfalt, Gerechtigkeit und Inklusion am Arbeitsplatz zu fördern.

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