Das hocheffiziente Videoformat könnte das Streaming von 8K-Filmen praktischer machen

LG 8K NanoCell

Bildnachweis: Eric Zeman / Android Authority

Das neue H.266-Videoformat von Fraunhofer verwendet die Hälfte der Bandbreite von H.265. Dies kann für das Streaming von 8K-Videos, HDR- und 360-Grad-Videos von entscheidender Bedeutung sein. Sie müssen bis zum Herbst warten, bis es die Versandgeräte erreicht.

Es war schwierig, einen brandneuen 8K-Fernseher oder eine mobile 8K-Aufnahme zu verwenden, wenn Videos dieser Größe normalerweise große Datenmengen verbrauchen. Ein neues Videoformat sollte jedoch die Verwendung der ultrascharfen Auflösung verbessern.

Fraunhofer und seine Partner (einschließlich Apple, Intel, Microsoft und Sony) haben das H.266-Format eingeführt, das auch als Versatile Video Coding bezeichnet wird und halb so viel Bandbreite verwendet wie der bestehende H.265-Standard (auch bekannt als HEVC). Dies sollte die Notwendigkeit einer schnellen Internetverbindung beim Streaming verringern, verspricht aber auch, die Größe für Downloads zu verringern. Ein 90-minütiges 4K-Video, das heute 10 GB Speicherplatz beansprucht, würde nur 5 GB in H.266 codieren, sagte Fraunhofer.

Die Technologie wird auch eine lebendigere HDR-Ausgabe (High Dynamic Range) und 360-Grad-Videos unterstützen.

Sie müssen eine Weile warten, bis die H.266-Unterstützung auf Ihrem nächsten Gerät angezeigt wird. Während das Format zum jetzigen Zeitpunkt offiziell ist, wird die erste Software zum Erstellen und Wiedergeben von Videos erst fertig sein, wenn Fraunhofer sie irgendwann im Herbst veröffentlicht. Es kann noch länger dauern, bis Hardwarehersteller das Format unterstützen, insbesondere wenn eine starke Komprimierung tendenziell mehr Rechenleistung erfordert. Vor diesem Hintergrund deuten die Partner darauf hin, dass der Support die wichtigsten Plattformen relativ schnell erreichen wird.

Es ist nicht klar, wie Google sich H.266 nähern wird. Das Unternehmen hat sich weitgehend für das lizenzfreie AV1-Format stark gemacht, das nicht so effizient wie H.266 ist, aber auch nicht die gleichen Lizenzprobleme aufweist wie H.265 und frühere Standards. Möglicherweise wird die grundlegende Wiedergabe unterstützt, aber wir würden uns nicht darauf verlassen, dass YouTube und andere videozentrierte Google-Dienste den neuen Codec mit offenen Armen nutzen.

Nächster: Vielleicht kaufen Sie sich noch nicht in den 8K-Videoaufzeichnungs-Hype ein

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